Museen und Kunst

Selbstporträt-Groteske, Paul Gauguin, 1889

Selbstporträt-Groteske, Paul Gauguin, 1889



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Selbstporträt grotesk - Paul Gauguin. 79,2 x 51,3

Paul Gauguin hat sein ganzes Leben lang wiederholt seine eigenen Porträts gemacht. Es wurde in einem kleinen Dorf in Le Pudaldo gemalt, wo der Künstler bei Freunden blieb. Der Wirt bat sie, Wände und Möbel zu streichen. An die Eichentür des Kleiderschranks schrieb der Meister sein eigenes, gefüllt mit bekannten Symbolen "Selbstporträt grotesk". Er teilte das Werk bedingt in zwei Farbzonen ohne Schattierungen ein - Rot, was Liebe und Leidenschaft bedeutet, und Gelb, was auf das göttliche Strahlen der himmlischen Kräfte anspielt. Der Heiligenschein über dem Kopf des Künstlers bedeutet, dass er ein Heiliger ist, aber hängende Äpfel und eine Schlange, die um Gauguins Finger gewickelt ist, sind Symbole seiner Versuchung. Der Maler steht am Scheideweg: Was soll man wählen - Laster oder Tugend? Das Grinsen in seinem Gesicht spricht jedoch deutlich für die Präferenz des Meisters, was durch seine weitere Biografie bestätigt wird.


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