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Hoffnung, Gustav Klimt, 1903

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Hoffnung - Gustav Klimt. 1903

Im Jahr 1903 schrieb Klimt "Hoffnung" (National Gallery of Canada, Ottawa), die auch eine Antwort auf die eschatologischen Erwartungen der Jahrhundertwende geworden ist. Diese Reaktion ist jedoch eher optimistisch: Die rothaarige Frau ist bereits auf dem Bild in voller Länge dargestellt - uns Nuda Veritas bereits bekannt, diesmal schwanger: Sie schaut auf den abgerundeten Bauch und symbolisiert die Erwartung einer baldigen Geburt eines hellen und ewigen.

Der obere Teil der Arbeit zeigt verzerrte schmerzhafte Grimassen von „feindlichen Kräften“ und einen menschlichen Schädel - ein Zeichen des Todes. Sie stehen der Frau hinter ihr sehr nahe, werden aber von dem, was in ihrem Leib verborgen ist, mit Füßen getreten. Eine Analogie zum christlichen Thema und zum Bild der Muttergottes, die die Welt des Erretters hervorgebracht hat, bietet sich an. Die Figur der Hoffnung wurde jedoch von einer Prostituierten geschrieben, was wiederum die ethischen Ansichten des Künstlers beleuchtet.


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